Twitter: Mein Start ins Bloggen

Twitter: Mein Start ins Bloggen

Tina Gallinaro startete eine Blogparade zum Thema Nenne einen Grund, warum du gern bei Twitter bistSpontan dachte ich: “Da machst du nicht mit. Ich habe schon so häufig ausgeführt, warum ich gern bei Twitter bin.” Doch dann hat mich ein Gedanke nicht mehr losgelassen: Twitter ermöglichte meinen Start ins Bloggen.

Ich mag Twitter aus zig Gründen

Wenn ich über Twitter spreche oder schreibe, komme ich ins Schwärmen und kann direkt zig Gründe aufführen, warum ich gern bei Twitter bin.

Anlässlich Twitters 10-jährigem Bestehen in diesem Jahr stellte ich ein Twitter-ABC – #TwitterundIch zusammen.

Gründe kann ich somit genügend für Twitter anführen: u. a. Menschen treffen und sich austauschen; mein persönlicher Nachrichtenticker; in 280 Zeichen kann so viel gesagt werden.

Jedoch …

Nenne nur einen Grund für Twitter!

Nur einen (!) Grund für mein Lieblingsnetzwerk zu finden … das war schwer. Meine heutigen Hauptgründe für Twitter sind: schnelle Information, leichte Kontaktaufnahme und Spaß mit Twitter auf dem second screen. Doch für welchen einen Grund sollte ich mich entscheiden? Kann ich einen davon als Hauptgrund anführen?

Die Lösung fand ich bei den Twitter-Anfängen. Als ich bei Twitter in 2021 startete, wurde Twitter anders eingeordnet; es zählte nicht zu den Social Networks – ja, tatsächlich!

Vielleicht kennen Sie das von Brian Solis entwickelte “Conversation Prism” aus dem Jahr 2012. Darin werden grafisch viele Plattformen aufgeführt, die uns Menschen beim Vernetzen helfen. Zu diesem Zeitpunkt zählte Twitter zu den “Micromedia”; in Deutschland wurde es auch als “Micro-Blogging-Plattform” bezeichnet.

Seit 2012 hat sich das Social Media Prisma stark verändert – “stark” ist fast noch eine Untertreibung ;-).
Im aktuellen Conversation Prisma zählt Twitter zu den sozialen Netzwerken und keiner spricht mehr von der Mikro-Blogplattform.

Bloggen in 140 Zeichen

Tina fragt nach dem einen (!) Grund, warum ich Twitter mag.

Twitter ermöglichte mir am Beginn meiner Selbstständigkeit zu bloggen – bevor ich überhaupt eine Website und ein Blog hatte.

Ich machte meine ersten Gehversuche als Bloggerin bei Twitter, stieg in Diskussionen ein und retweetete Inhalte, – wenn es der Platz zuließ, mit einem Kommentar von mir. Die Herausforderung: meine vielen Worte auf 140 Zeichen zu kürzen (Aktualisierung: in der Zwischenzeit sind 280 Zeichen zugelassen). Das gelang nicht immer, sodass der Wunsch nach einem eigenen Blog und ausführlicher Betrachtung von Sachverhalten immer größer wurde.

Mittlerweile existiert mein Blog seit dem Frühjahr 2013. Doch Twitter ist und bleibt meine Micro-Blogging-Plattform, die mich beständig im “Fasse dich kurz” schult. Konzentriert zu kommunizieren – das macht für mich den Reiz von Twitter aus.

Haben Sie Twitter jemals als Blogplattform wahrgenommen oder genutzt?

Foto: © Sarah MacDonald

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