Erfahrungsbericht: Digitaler Spracherwerb

Veröffentlicht am 13.01.2019 von Manuela Seubert

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Letzte Woche lief mein selbst bezahltes Abonnement bei der Sprachlehr-Plattform babbel.com aus. Im Folgenden berichte ich Ihnen ausführlich, welche Erfahrungen ich bei meinem Weiterbildungsprojekt 2018 “Spanisch lernen” gemacht habe. Vielleicht hilft es Ihnen bei Ihrer Entscheidung über einen digitalen Spracherwerb – zumindest für Spanisch und Italienisch teile ich meine Erkenntnisse mit Ihnen.

Warum wollte ich noch mit 50+ Spanisch lernen?

Erstens: Warum nicht! Zweitens: Ich wollte mir einen alten Traum erfüllen. Schließlich gehört Spanisch mit Englisch, Französisch, Mandarin und Russisch zu den Weltsprachen.

Um Spanisch zu lernen, hatte ich nach der Schule schon zwei Anläufe gemacht, – einmal über einen Kurs an der Volkshochschule und ein anderes Mal in einem Selbstlernkurs mit PC-Unterstützung. Ersteres scheiterte an der nur wöchentlichen Lerneinheit mit einem sehr heterogenen Lernpublikum, das kaum vom Fleck kam. Zweiteres scheiterte an meiner damaligen Familiensituation – nicht die Nacht durchschlafende Kleinkinder raubten mir neben Familie und Beruf einfach jede Kraft und das Durchhaltevermögen für das Erlernen einer neuen Sprache.

Zwei für 2018 geplante Aufenthalte in Spanien festigten Ende 2017 meinen Entschluss, den Erwerb der spanischen Sprache ohne realen Lehrer und ausschließlich digital auszuprobieren. Die Osterferien wollten wir auf Teneriffa verbringen, in den Herbstferien wollten wir Barcelona besuchen.
Dass es letztlich anders kam, lag wohl daran, dass der Mensch denkt und – dazu später – im wahrsten Sinn des Wortes Gott lenkt :-).

Spracherwerb – früher und heute?

Teneriffa-Teide.jpgKönnen Sie sich auch noch an die Mühsal des Spracherwerbs in der Schule oder in Sprachenschulen erinnern? Langweiliges Vokabellernen in Spalten über viele Seiten hinweg, die teils schreckliche Aussprache von lehrenden Nicht-Muttersprachlern und dröge Grammatikregeln.

Mein Interesse an Digitalisierung und Plattform-Ökonomie ist groß. So wurde ich 2017 erstmals auf die Sprachlern-Plattform Babbel aufmerksam. Die digitale Transformation macht es möglich, Sprachen am heimischen PC oder mobil auf kleineren Devices zu lernen und sich nicht zu Präsenzkursen vor Ort einmal wöchentlich zu schleppen. Doch ich war zunächst skeptisch. Probeweise habe ich kostenfrei erste Übungen auf der Plattform gemacht.

Letztes Jahr siegte meine Neugier. Spanische Sprachkenntnisse digital erwerben: So lautete zu Beginn des letzten Jahres mein Lernprojekt 2018.

Lernplattform Babbel

Warum habe ich mich für Babbel entschieden?

  1. Mir ist die Plattform im Internet aufgefallen, will heißen: Die Internet-Werbung wirkte bei mir.
  2. Ich habe kostenfrei die ersten Lektionen ausprobiert und gemerkt: Das Konzept passt höchstwahrscheinlich zu mir.
  3. Anschließend habe ich mir ein Probeabonnement für einen Monat gegönnt.

Ich startete also Versuch Nr. 3 zum Erwerb der spanischen Sprache mit einem ausschließlich digitalen Lehrer.

Kursaufbau bei Babbel

Paella.jpgJe Sprache gibt es bei Babbel Anfänger-, Mittelstufen- und Fortgeschrittenenkurse. Weitere Zusatzkurse beschäftigen sich mit speziellen Themen, wie z. B. Land und Leute, Grammatik, Geschäftssprache.

Im Anfängerlevel gibt es 6 Unterkurse, die Level A1 bis A6. In jedem Anfängerlevel gibt es ca. 18-22 Lektionen. Die einzelne Lektion umfasst ca. 16-20 Übungen und dauert lt. Babbel ca. 15 Minuten.

In jeder Lektion werden: Vokabeln vorgestellt, gesprochen und geschrieben; Dialoge für besseres Hörverständnis angeboten, diese Dialoge ergänzt der Lernende an bestimmten Stellen durch die neuen Vokabeln; Grammatik eingeführt und geübt; abschließend wird der gesamte Inhalt der Lektion zur Festigung wiederholt.

Keine Angst vor Fremdsprache hören und sprechen

Babbel zielt darauf ab, dass Sie in der neuen Sprache babbeln – viel reden. Die Vokabeln und Dialoge werden von weiblichen und männlichen Muttersprachlern mit unterschiedlicher Klangfärbung und Sprechgeschwindigkeit vorgetragen.
Mit der integrierten Spracherkennung erhält der Lernende direkt eine Rückmeldung, ob er Worte und Sätze korrekt ausgesprochen hat, – sowohl beim ersten Lernen der Vokabeln in den Lektionen als auch beim Vokabellernen (dazu später; Stichwort: Wiederhol-Manager). Da nur der Computer die ersten Sprechversuche hört, kann ich mir vorstellen, dass beim Lernenden erst gar keine Sprechhemmung entsteht.

Wie ging es mir beim Lernen?

Da ich in der Schule Latein und Französisch gelernt habe, konnte ich die ersten Lektionen der Level A1 und A2 in den Anfängerkursen schnell bearbeiten. Spanisch ist in Wortschatz, Grammatik und Sprachaufbau diesen beiden romanischen Sprachen sehr ähnlich.

Bis zu unserem ersten Urlaub auf Teneriffa habe ich drei Monate wirklich sehr intensiv Spanisch gelernt. Durch morgendliches und abendliches Training konnte ich die ca. 120 Einzellektionen bearbeiten. Bis zum Urlaub Ende März blieben noch ein paar Tage. Ich hatte mir einen Basiswortschatz von ca. 600 Wörtern erworben, die wichtigsten Zeiten konnte ich anwenden.

Da ich im Schnellverfahren alle Anfängerkurse durchlaufen habe, merkte ich: Die Lektionen sitzen noch nicht richtig. Ich entschloss mich, die von Babbel angebotenen Aufbaukurse bis zum Urlaubsbeginn zu machen. Im Aufbaukurs werden Anfängerkenntnisse in knapp 40 Lektionen wiederholt – ich wollte einfach sicherer werden.

Teneriffa: Realitätscheck meiner Babbel-Spanischkenntnisse

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Schon nach der Landung am Flughafen wurde mir bewusst, was ich erreicht hatte. Werbeplakate konnte ich lesen, ebenso die Überschriften der ausliegenden Zeitungen. Später beim Einkaufen konnte ich kleine Gespräche führen. Ich verstand die Antworten auf Anhieb, nur manchmal musste ich um eine langsamere Wiederholung des Gesagten bitten.

Zwei extreme Bewährungsproben hatten meine neu erworbenen Sprachkenntnisse ebenfalls zu bestehen:

  1. Telefonische Tischreservierung
    Zunächst habe ich mir die wichtigsten Sätze aufgeschrieben, dann ging es ans Wählen. Ich habe mein Sprüchlein aufgesagt. Die Antworten meiner Gesprächspartnerin habe ich nur rudimentär verstanden. Zumindest zu 80% glaubte ich am Ende des Telefonats tatsächlich einen Tisch reserviert zu haben. Erleichterung vor Ort: Geburtstagsessen fand wie geplant statt :-).
  2. Verlorenes wiederfinden
    Einem Mitreisenden ist ein Missgeschick passiert: Nach einer anstrengenden Wanderung blieb ein Rucksack am Parkplatz stehen. Stunden später kamen wir zurück, – nur war dieser Rucksack wieder auf Wanderschaft gegangen. Wanderrucksack, Wanderstöcke, Lesebrille, Taschenmesser und diverse Funktionskleidung … da kommt einiges an Wert zusammen. Wir beschlossen, ein Fundbüro oder eine Polizeistation zu suchen und eine Suchanzeige aufzugeben. Wird dort Englisch oder gar Deutsch gesprochen? Wir wussten es nicht.
    Mithilfe eines Online-Dictionary schrieb ich im Feriendomizil erstmal den Verlustvorgang und die verlorenen Dinge auf. Babbel ist schon gut, um eine meiner Bewertungen vorweg zu nehmen. Aber auch in deren Anfängerkurs sind Worte wie Taschenmesser oder Wanderrucksack nicht enthalten.
    Nach einer Tourist Information und einer Guardia Civil später stand fest: Meine Babbel-Kenntnisse haben mich – in Zusammenspiel mit meiner schriftlichen Vorbereitung – auch in dieser Situation nicht im Stich gelassen.

Zwischenfazit: Spanisch

Fischgericht.jpgKleine Dialoge als Tourist sowie das “grobe” Verstehen von Nachrichten, Plakaten und Schildern funktionieren. Aber ein Anfängerkurs mit Basiswortschatz bringt natürlich kein gepflegten, flüssiges Gesprächslevel mit Meinungsaustausch oder gar Abwägen von Argumenten hervor.

Trotzdem ist es möglich, mit Einheimischen in deren Muttersprache zu kommunizieren und sich unter Zuhilfenahme von Gestik, Mimik und Online-Dictionary verständlich zu machen. Ich war überglücklich.

Wenn das Leben dazwischenfunkt: Spracherwerb Nr. 2 – Italienisch

Nach dem Teneriffa-Urlaub wollte ich weiterführende Spanisch-Lektionen zu Land, Leuten, Gebräuchen und Bürokommunikation machen. Doch das Leben kam dazwischen. Ich musste pausieren.

Auch unser geplanter Herbsturlaub in Barcelona entfiel. Die Gründerin der Schule meiner Kinder sollte in den hessischen Herbstferien in Rom heiliggesprochen werden. Wir entschieden uns, mit einem Teil der Schulgemeinschaft nach Rom zu pilgern. Sie erinnern sich an die von mir anfangs erwähnte göttliche Intervention?! ;-)

Lernprojekt, was nun: Spanisch weiterlernen oder Babbel für Italienisch ausprobieren?
Ich war hin und hergerissen. Einerseits wollte ich mein Spanisch erweitern und damit mein Lernziel für 2018 verfolgen. Allerdings fiel plötzlich die externe Motivation Spanienurlaub Nr. 2 weg. Andererseits wollte ich testen, ob Babbel auch bei einer weiteren Sprache für mich funktionieren würde – doch hätte ich für das Italienische nur 4 Wochen Zeit bis zur Romreise.

Ich entschied mich für Italienisch – im vollem Bewusstsein, dass ich nie alle Anfängerkurse bis dahin schaffen würde. Bis zum Reiseantritt hatte ich lediglich 42 der knapp 100 Anfänger-Lektionen geschafft. Ich war gespannt. Wie würde der Realitätscheck Rom ausfallen?

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Meine Überraschung war erneut groß. Zumindest konnte ich mich mit der Hotelrezeptionistin und dem Frühstückspersonal unterhalten. Beim Abendessen konnte ich Tische für bis zu 10 Personen ergattern sowie Fragen und Bezahlvorgänge rund um das Essen auf Italienisch artikulieren. Und mein italienisches Gegenüber sah sich ob meines italienischen Gestammels nicht genötigt, aus Mitleid zur Kommunikation ins Englische zu wechseln. Juchheirassa!

Sicherlich kam mir in Angesichts der wenigen gelernten Lektionen beim Italienischen zu Gute, dass es wie Latein, Französisch und Spanisch zu den romanischen Sprachen gehört. Worte, Grammatik und Satzkonstruktionen werden ähnlich gebildet. Doch dass es derart gut nach so wenigen Lektionen ging – davon war ich selbst geflasht.

Eine Mitreisende meinte sogar: “Was, Du lernst Italienisch erst seit 4 Wochen? Das merkt man überhaupt nicht.”

Danach war ich tatsächlich stolz wie ein Spanier :-).

Meine positiven Erfahrungen mit Babbel

Teneriffa-StrelitzieZu mir passt das Babbel-Konzept des Spracherwerbs. Es hat bei mir auf Anfängerlevel für Spanisch und Italienisch funktioniert.

Mir gefiel besonders:

  • Zeitliche und örtliche Unabhängigkeit scheint mein Lernen zu beflügeln. Ich konnte lernen, wann und wo ich wollte – ob frühmorgens stracks am PC oder spätabends lümmelnd auf dem Sofa. Ich war weder von der Aussprache eines Nichtmuttersprachlers noch von der Lerngeschwindigkeit von Mitlernenden abhängig.
  • Unabhängigkeit von den genutzten Geräten: Das Sprachlernen mit dieser digitalen Plattform ist am Desktop und mobil am Tablet oder dem Smartphone möglich. Der Funktionsumfang ist am PC umfangreicher und komfortabler als am Smartphone. Wenn man auf Reisen ist und keine stabile Internetverbindung hat, lädt man sich die nächsten Lektionen vorab herunter. Der Lernfortschritt wird beim nächsten Internetzugang synchronisiert.
  • Die Didaktik der einzelnen Lektionen war für mich optimal: Neue Worte (vorgesprochen und geschrieben) – Wiederholung durch mich (gesprochen und geschrieben) – gefolgt von Grammatik (ebenfalls hörend, lesend, sprechend) – Dialoge vervollständigen und zum Schluss alles in einer finalen Variante wiederholend. Nach 2-3 Einzellektionen wurde eine Wiederholungslektion eingeschoben.
  • Wiederholte Aussprache: Jedes Wort und jeder Satz innerhalb einer Lektion konnte ich mir durch einen Klick auf die Worte x-fach anhören und selbst versuchen – bis ich annähernd eine korrekte Aussprache drauf hatte.
  • Wiederhol-Manager: Beim Vokabellernen beschreitet Babbel einen vernünftigen Weg und bietet einen Wortschatztrainer an, der sich an der Methode Spaced Repetition orientiert. Vokabeln werden mehrfach und in bestimmten Abständen wiederholt. Die Plattform steuert diese Abstände automatisch.
    Beim Babbel-Vokabeltraining am Desktop können Sie aus drei Varianten jedes Mal neu auswählen: Karteikarten, Schreiben oder Sprechen – damit das Vokabeltraining nicht eintönig wird.

Nachteile beim Lernen mit Babbel

Teneriffe-TeideausblickNatürlich sind mir auch ein paar Dinge negativ aufgefallen. Allerdings würden sie mich nicht davon abhalten, meine Sprachkenntnisse wieder mit Babbel zu erweitern.

  • Am meisten haben mir mit zunehmendem Lernfortschritt die Nachschlagemöglichkeiten zu den bereits gelernten Grammatikregeln oder zu unregelmäßigen Verben auf der Plattform gefehlt.
  • Daraus abgeleitet: Es fehlt der Hinweis, dass man sich selbst von Anfang an ein Notizbuch zu Grammatikregeln anlegt. Vokabeln kann man notfalls im Wortschatztrainer nachschlagen. Außerdem besitzen Sie mit den Notizen nach der Nutzungszeit/dem Abonnement von Babbel etwas “Schwarz auf Weiß”, mit dem Sie unabhängig von Babbel die Sprachkenntnisse wieder auffrischen können.
  • Ab einem bestimmten Zeitpunkt wünschte ich mir für unterwegs (im Auto, beim Walken oder in Wartezimmern) Hörbeispiele, ohne irgendwelche Übungen damit zu verbinden – einfach um das Hörverständnis noch mehr zu schulen.
  • Bei den Spanischlektionen aus dem Anfängerkurs A4 war ich mit der Tabletnutzung im Offline-Modus, d. h. mit heruntergeladenen Lektionen, nicht zufrieden. Die heruntergeladenen Lektionen wurden mir in falscher Reihenfolge angezeigt. Außerdem musste ich manchmal mittendrin eine Lektion unterbrechen mit der Folge, dass die nicht vervollständigte Lektion von sich aus auf “Start” zurücksprang und ich wieder ganz von vorne beginnen musste – nervig.
  • Bei der Vokabelwiederholung per Spracherkennung werden einem verschiedene Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Mir persönlich gefällt diese Multiple-Choice-Vorgabe nicht. Außerdem klappte die Spracherkennung nicht immer und es wurde eine falsche Antworten eingeloggt, was definitiv nicht an meiner Aussprache lag.
  • Auf seiner Website schreibt Babbel: “Eine Babbel-Lektion dauert im Schnitt nur 15 Minuten.” Das kann ich höchstens für die ersten Einstiegslektionen für mich bestätigen – ich konnte auf meine lateinischen und französichen Kenntnisse zurückgreifen. Danach haben bei mir die Lektionen immer länger gedauert, – durchaus bis zu 45 Minuten. Zunächst bei Grammatikregeln, die komplizierter waren (z. B. italienische Befehlsformen für regel- und unregelmäßige Verben); später noch zusätzlich durch das oben beschriebene Füllen meines Notizbuches.

Meine Empfehlungen für Ihr Lernen mit Babbel

Rom-Trevibrunnen.jpgSollten Sie sich aufgrund meines Erfahrungsberichtes für den Spracherwerb mit Babbel entscheiden, lege ich Ihnen Folgendes ans Herz:

  • Legen Sie sich direkt beim Start ein Notizbuch an, damit Sie sich die gelernten Grammatikregeln aufschreiben und bei Bedarf nachschlagen können. Das gleiche gilt für Vokabeln, die Sie sich – vielleicht wie ich – trotz Wiederholung einfach nicht merken können.
  • Wenn möglich, erarbeiten Sie sich jeden Tag eine neue Lektion und trainieren Sie täglich mit dem Wiederhol-Manager Vokabeln.
  • Wenn möglich: Lernen Sie am Desktop. Dort greifen Sie den vollen Funktionsumfang von Babbel ab. Sie können v. a. ungestört die Spracherkennung nutzen, die Ihre Aussprache kontrolliert – ich empfand dies als extrem hilfreich.

Wie geht es bei mir weiter?

Ehrlich gesagt – ich weiß es noch nicht.

Derzeit purzeln meine erstmals erworbenen Spanisch- und Italienisch-Grundkenntnisse durcheinander. Bis zu einer flüssigen Konversation oder gar schriftlicher Kommunikation ist noch ein sehr weiter Weg – jeder Lernende einer Fremdsprache kann dies sicherlich nachvollziehen.

Mein von mir bezahltes Abonnement bei Babbel habe ich – wie oben erwähnt – jetzt gekündigt. Mein Profil lösche ich nicht. So bleibt mein derzeitiger Kenntnisstand online bestehen, wie mir der freundliche Chat-Service von Babbel bestätigt hat. In weiterer Zukunft werde ich sicherlich die Vertiefung des bisher Erlernten erneut angehen.

Mein Fazit

Babbel hat es geschafft, dass ich innerhalb kurzer Zeit auf Anfängerniveau in Spanisch und Italienisch kommunizieren konnte. Über die Eignung von Babbel für fortgeschrittene Lernende kann ich Ihnen nichts sagen – so weit bin ich in meinem Lernjahr 2018 nicht gekommen.

Wer sich für einen Sprachkurs mit dieser Lernplattform entscheidet, sollte sich auf jeden Fall von Beginn an die wichtigsten Regeln und Vokabeln selbst notieren. Sonst steht man nach Ablauf des Abonnements ohne Unterlagen da.

Die didaktische Aufbereitung der Lektionen schult das Hörverständnis, senkt die Hemmschwelle beim Sprechen, wiederholt regelmäßig Vokabeln und bereitet den Anfänger mit Alltagsdialogen gut auf die ersten Gespräche in der Fremdsprache vor.

¡Adiós! und Arrividerla

Ihre Manuela Seubert

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© Fotos: Manuela Seubert

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