Infiziert vom BarCamp-Virus

Veröffentlicht am 14.09.2013 von Manuela Seubert

Stefan Evertz ruft zur Blogparade: Dein erstes ‘BarCamp’ auf: Wo, wann und wie war mein erstes BarCamp? Bei wievielen BarCamps war ich seitdem? Was macht für mich den Reiz des BarCamp-Formats aus?Würde ich jemand anderem den Besuch eines BarCamps empfehlen? Und warum?

Noch frei von Symptomen

“Wohin soll ich mitkommen?”, fragte ich. “Auf’s BarCamp Rhein-Main”, meinte Thomas Zimmerling @TZimmerling “Das wird dir sicherlich gefallen!” Nein, das war nicht vor zig Jahren, sondern letztes Jahr! Erst einmal hieß es für mich: Schlau machen über dieses unbekannte Format. Neben vielen tollen Blogberichten fand ich u. a. dieses Video:

Erfahrungen und Wissen austauschen, neue Kontakte knüpfen, Ideen und Projekte diskutieren … heißt es im Video, und das im lockeren Rahmen einer “Unkonferenz”. Ob das wohl eine Krankheit ist, auf jeden Fall ein UNgewöhnliches Wort.
Ich verfolgte die Ankündigungen und ergatterte eines der schnell vergriffenen Tickets zum #bcrm12 am 24./25.11.2012 auf dem Mediencampus der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.

Bazillen-Mutterschiff

Leider verpasste ich kurzfristig auf Grund familiärer Verpflichtungen mein erstes BarCamp-Frühstück und die erste Sessionplanung. „Pünktlich“ für die erste Session gelangte ich auf den Campus. Gut gelaunte Menschen, die sich anscheinend „alle“ mehr oder weniger kannten, schickten sich bereits an, die Sessionräume zu suchen. Entspannte Atmosphäre, gut bestücktes Frühstück (oder eher deren Reste) und eine reichhaltige Teeauswahl neben der Kaffeebar. Alles normal, alle gesund … ich wusste nicht, dass alle Teilnehmer dazu da waren, den BarCamp-Virus zu verteilen.

Mein Blick auf den ersten Sessionplan meines Lebens sagte mir: Hier bin ich richtig! Super interessante Themen … und auch welche, wo mir der Titel schon verriet, dass ich nichts verstehen würde (zu technisch). Und … wie kann ich nur in mehreren Räumen gleichzeitig sein? Ich spürte erste Kopfschmerzen.

Erfahrungen und Wissen austauschen

Besonders im Gedächtnis haften geblieben sind mir die Sessions über Social Media der ESA und für Journalisten, Digital Natives im Krieg, Real vs. social life und Trolle. Die Sessions waren informativ, locker, spaßig, ernst und teilweise persönlich – alle auf hohem Niveau.
Gesundheitszustand: Kopf begann zu glühen und erste Fieberschübe waren zu verspüren.

Neue Kontakte knüpfen

Das war für mich etwas schwierig, da ich die große Kennenlernrunde am ersten Tag nicht mitmachen konnte. Thomas stellte mich Stefan Husch @qutic vor. Später sollte ich noch Darren @dc7590, Sascha @BendlerBlogger, Birte @feuermaedchen und Julia @FrolleinJuNe kennenlernen.

Ideen und Projekte diskutieren

Als Mompreneur und Familienmanagerin sprach mich am ersten Tag ebenfalls die Session über ein Familiencamp an. Sie fand am ersten Tag des Camps im letzten Timeslot statt – zu einem Zeitpunkt, an dem der BarCamp-Virus schon voll in Aktion war und ich fieberhaft überlegte, wer aus meinem Familien- und Freundeskreis ebenfalls Gefallen an Unkonferenzen hätte.

In dieser Familiencamp-Session, die am nächsten Tag noch einmal zur Vertiefung der Ideen und ersten Schritten stattfand, stellten Birte und Julia ihre Idee zu einem Familiencamp vor. Ach so, so etwas gab es noch gar nicht. Ich wusste direkt, dass das die Gelegenheit war, meine Familie und meine kindbewehrte Bekanntschaft ebenfalls mit dem Camp-Fieber zu infizieren.
Auch wenn ich mir als BarCamp-Neuling nicht sicher war, ob ich überhaupt etwas zur Organisation beitragen konnte, meldete ich mich als Unterstützerin.

Fazit meines ersten BarCamps: voll infiziert!

Ich war dem BarCamp-Fieber erlegen: “Dies ist nicht mein letztes BarCamp!”, sagte ich mir am Ende des #bcrm12.

Nachwirkungen der BarCamp-Infektion

  1. Mittlerweile unterstütze ich textlich die Organisation des Familiencamps13 und bringe meine Ideen ein – leider fand es mangels Teilnehmer in 2013 nicht statt
  2. Mein erster neuer Kontakt auf dem BarCamp, Stefan, nimmt sich im Frühjahr meiner Website an … endlich habe ich seit April 2013 meine erste Webpräsenz mit integriertem Blog
  3. Erste Teilnahme an einem Webmontag in Frankfurt zum Thema „Medien“
  4. Meine 2. Barcamp-Teilnahme im Juli 2013: Erstes Content Strategy Camp auf deutschem Boden am Mediencampus der Hochschule Darmstadt in Dieburg #cosca13.
  5. Ein Vortrag über Cybermobbing mit der Zielgruppe „Eltern“ veranlasste mich kürzlich zu einem Blogbeitrag über eine mögliche Session fürs Familiencamp. Birte und Julia scheinen nun davon auszugehen, dass ich BarCamp-Frischling am Familiencamp 2014 eine Session halten werde. SOOO war das nicht gedacht!

Wenn mir das Glück hold ist und ich eine Karte für das BarCampRheinMain13 ergattere, werde ich mich am 23. und 24.11.2013 auf dem Mediencampus der Hochschule Darmstadt befinden. Ich freue mich darauf, Neues kennenzulernen und faszinierende Menschen zu treffen.

Endlich eine Krankheit, die ich gerne pflege – der BarCamp-Virus!

Wer möchte sich schon jetzt auf einen Pausenkaffee mit mir auf dem #bcrm13 verabreden?

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