Über mich

Was machen Sie eigentlich beruflich?

Portrait: Manuela Seubert

Manchmal wünschte ich mir, ich wäre Chirurgin, Sekretärin oder Rechtsanwältin. Unter dieser Berufsbezeichnung kann sich jeder direkt etwas vorstellen.

Bei mir lautet die Antwort: In meiner beruflichen Hauptrolle bin ich Beraterin für Kommunikation und Marken. Meine Kunden schätzen meine überraschenden Analysen und wirkungsvolle Konzepte.

In den Nebenrollen besetzte ich die Projektleiterin, die Konzeptionserstellerin, die Strategin, die Analystin, die Texterin, die Redakteurin, die Geschichtenerzählerin, die Marktforscherin, die Community Managerin und die unbequeme, jedoch zielführende Fragestellerin.

Offenheit, Ehrlichkeit und Neugier

Diese Werte sind mir wichtig. Denn: Gute Arbeitsbeziehungen entstehen, wenn Fakten und Erwartungen offen und ehrlich auf den Tisch gebracht werden, und wenn alle neugierig auf die sich entwickelnden Ideen sind. Meist stellen sich am Ende einer Zusammenarbeit Vertrauen und gegenseitiger Respekt ein.

Die zwei schönsten beruflichen Komplimente, …

… die ich jemals erhalten habe, lauten:

“Nach Deinem Workshop und diesem Beratungsgespräch weiß ich endlich, was Kommunikationsberatung bedeutet.”

Und.

“Du brauchst Dich nicht spitz zu positionieren. Du bietest Unternehmen mit Deinen vielfältigen Erfahrungen etwas an, das heutzutage kaum zu finden ist: Händchen für Analyse, Erkennen von Strukturen, Ableiten von Ergebnissen, Ziehen der richtigen Schlüsse für Konzeptionen, die Du zudem operativ umsetzen kannst.”

Berufliches Ehrenamt

Spät habe ich mich einem Berufsverband, nämlich der DPRG e.V. (Deutsche Public Relations Gesellschaft) angeschlossen. Mittlerweile engagiere ich mich dort im Hauptausschuss und leite den Arbeitskreis Mittelstandskommunikation.

Papier, Stifte und Tastatur

Tippende HändeAn manchen Tagen kritzle ich unzählige Papierseiten mit Ideen, Konzepten, To-do-Listen, Mindmaps und Gliederungen voll. Jedoch den Großteil meiner Zeit haue ich so richtig in die Tasten. Mein Mann sagt immer: “Lass die Tastatur leben”. Für mich zeugt das Klappern der Tastatur von Lebendigkeit, Kreativität und Vitalität. Dann läuft’s für mich und meine Kunden!

Warum Brei und Lärm bei mir zusammenhängen

Am liebsten arbeite ich mit Menschen, die nicht um den heißen Brei herumreden, die klar und deutlich sagen, wo ihr Problem liegt, was sie von mir erwarten, in welche Richtung sie denken. Diese Menschen meiden meiner Erfahrung nach “Viel Lärm um Nichts!”, sind selbst aktiv und zeigen ihre Expertise mit gewissem Understatement.

Telefon, Schreibmaschine, PC, Internet und Digitalisierung

Kommunikation-Telefon-alt-neuMeine Kinder hören erstaunt zu, wenn ich von der Kommunikationstechnik erzähle, mit der ich aufgewachsen bin. Wir mussten z. B. unsere Telefonleitung mit unserer Nachbarin teilen – telefonierte sie, mussten wir warten! Und: Dieses Telefon hatte eine Wählscheibe und war “angeleint” ;-).

Meine erste Tastatur gehörte zu einer mechanischen Reiseschreibmaschine, die ich im Alter von elf Jahren verfluchte. Während meines Schreibmaschinenkurses fiel es mir so schwer, die Anschläge für ein gutes Schriftbild gleichmäßig fest zu drücken. Als Auszubildende zur Industriekauffrau freute ich mich über die ersten elektronischen Schreibmaschinen mit einem winzigen Display, wo ich Fehler ohne Korrekturflüssigkeit ausmerzen konnte. Im Studium konnte ich mir für die Diplomarbeit einen PC leisten, – mit 386-er Prozessor und 4 MB Arbeitsspeicher!

Mittlerweile bin ich begeistert von den Möglichkeiten der Vernetzung und Kommunikation, die uns das Internet bietet. Über digitale Werkzeuge kann ich mit Partnern in weit entfernten Büros zusammen arbeiten. Ich bleibe mit Menschen in Verbindung, die ich ohne Social Media aus den Augen verloren hätte. Zudem lerne ich neue Menschen virtuell, bis schließlich beide Seiten auf ein persönliches Treffen hoffen. Und ich kann arbeiten, von wo aus ich es möchte. Welch ein Luxus!

Die Digitalisierung krempelt unser Leben seit ein paar Jahren Schritt für Schritt um – mobiles Fahren, KI (künstliche Intelligenz), Internet of Things, Blockchain, neue Konzepte des Arbeitens und Lernens. Ich begreife die digitale Transformation als Chance, gesellschaftliche, wirtschaftliche und individuelle Entwicklungen und Prozesse neu zu denken.

Ganz tief drinnen bin ich …

M. Seubert vorm Limburger Dom… neugierig, fröhlich, loyal. Ich erfreue mich am lebenslangen Lernen; es macht Spaß, erweitert meinen Horizont und schubst mich das ein oder andere Mal aus meiner Komfortzone hinaus.

Außerdem bin ich eine gebürtige Hessin mit bayrischem Herz: Das Licht der Welt erblickte ich in Frankfurt, meine Kindheit verbrachte ich im Berchtesgadener Land in Bayern und mein derzeitiger Lebensmittelpunkt liegt in Limburg a. d. Lahn.

Familie und (Kopf-)Kino

Wenn ich nicht arbeite, bin ich mit meiner Familie oder Freunden zusammen, wandere für mein Leben gern oder tauche gerade in die unendlichen Weiten eines guten Buches ab.

Zum Anschauen eines Star Trek-Films brauche ich nicht überredet werden. Was mich am meisten freut, – einige Dinge aus Star Trek werden wahr: Scotty kann heute direkt mit dem Computer reden und muss nicht mehr die Maus nutzen, an Picards Holodeck wird gearbeitet, nur auf das Beamen warte ich höchstwahrscheinlich zu meinen Lebzeiten vergeblich ;-).

In diesem Sinn: Live long and prosper!

Bleiben Sie mit mir in Kontakt

Ich freue mich, dass Sie bis hierhin gelesen haben und mich jetzt ein wenig besser kennen. Lassen Sie uns weiterhin in Verbindung bleiben. Wenn Sie wollen, abonnieren Sie meinen Newsletter Lichtpunkte. Einmal im Monat informiere ich Sie darin u. a. über praktikable Tipps für Ihre Unternehmenskommunikation.

Fotos: Sarah und mir