Jahresrückblick 2021: Zuversicht, ein Jubiläum feiern und eines übersehen

Jahresrückblick 2021: Zuversicht, ein Jubiläum feiern und eines übersehen

Als ich mir das erste Mal über meinen Jahresrückblick 2021 Gedanken gemacht habe, dachte ich nur: Wow, da ist beruflich so viel passiert! Und das, obwohl ich in den einzelnen Corona-Monaten oftmals das Gefühl hatte, dass die Welt und ich still stehen, – durch die Kontaktbeschränkungen und das leider immer noch nötige Social Distancing.

Rückblickend auf meine Geschäftsentwicklung freue ich mich über neue Kunden, die zu mir gefunden haben und länger bleiben. Ich bin dankbar für dieses Vertrauen! Mein zweites Highlight war, dass ich dieses Jahr endlich das ausleben durfte, was ich mir schon für 2020 vorgenommen hatte: Mehr Moderationen und Workshops – Corona-bedingt hauptsächlich über Zoom und Miro.

Blicke ich auf meine Anschaffungen in diesem Jahr zurück, bin ich überrascht, was ich alles in Technik investiert habe. Last, but not least: Über ein Jubiläum in diesem Jahr schüttle ich immer noch den Kopf. 

Empfehlung: Holen Sie sich ein Haferl Kaffee oder Tee – für diesen Jahresrückblick 2021 sollten Sie etwas Lesezeit mitbringen. Wollen Sie selektiv lesen, dann empfehle ich Ihnen das Ausklappen des folgenden Inhaltsverzeichnisses.

Zuversicht 2021

Ziele 2021 – hatte ich mir welche gesetzt?

2020 war so aufreibend mit dieser Corona-Situation. Als saisonale Asthmatikerin war ich darauf versessen, meine Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. 2020 war auch deshalb enttäuschend, weil – verständlicherweise Kunden absagten und sich zudem mein Vorhaben von Vor-Ort-Vorträgen und -Schulungen in Lockdowns verflüchtigten.

Ende 2020 kam die erlösende Nachricht, dass Wissenschaftler Impfstoffe entwickelt hatten. Meine Hoffnung auf ein sich normalisierendes Jahr 2021 wuchsen – wenn ich sie auch erst im 2. Halbjahr erwartete.

In meinem Dezember-2020-Newsletter hatte ich unter anderem folgende, vage Ziele definiert:

  1. Zuversicht

    Zuversicht war für mich das Wort zum Jahreswechsel 2021 und für dieses Jahr. Raus aus den negativen Nachrichten, raus aus der Niedergeschlagenheit dieses ersten Corona-Jahres. Ich habe meinen Nachrichtenkonsum stark reduziert, – was mir als PR-Frau mit Interesse am Weltgeschehen schwer fiel.

    Zuversicht schenkt die Kraft, die wir brauchen für den Neuanfang.

    (Autor:in mir unbekannt)

    Zuversichtlich sein, dass wir uns wieder häufiger und ungezwungener sehen und treffen können. Dies hat sich leider nicht erfüllt. Immer noch nehmen wir uns stark mit persönlichen Treffen zurück, vieles läuft beruflich und privat über digitale Medien und Videokonferenzen. Das fällt mit nach fast 22 Monaten Kontaktbeschränkungen zunehmend schwer. 
    Mit Zuversicht auf mein Geschäft sehen und selbst neue Dinge in Angriff nehmen. Dazu schreibe ich im nächsten Abschnitt ausführlicher (s. unten meine Themen 2021).

  2. Stay healthy
    Gesund bleiben – bis wir und die Gesellschaft gegen schwere Verläufe geimpft sind, bis wirksame Medikamente bei schweren Verläufen entwickelt wurden, bis wir Anfang Dezember 2021 geboostert werden.
    Fast hätten es meine Familie und ich geschafft. Kurz vor der Ziellinie, Ende November, hat unser 4-Personen-Haushalt Covid-19 ziemlich zeitgleich durchgemacht. Zum Glück hatten wir einen milden Verlauf, der uns trotzdem über mehrere Tage beschäftigt hat. Wer mit mir bei Facebook befreundet ist, kann sich meinen Post vom 6. Dezember 2021 durchlesen. Dort habe ich ziemlich persönlich beschrieben, wie wir die ersten Covid-19-Tage erlebten; wir gehen es jetzt langsam wieder an. Dankbar sind meine Familie und ich über die Unterstützung, die wir von Freunden und Nachbarn erfahren durften.

  3. Wieder mehr Bloggen im neuen CMS WordPress

    Mehr bloggen. Mehr – was bedeutet das für mich?
    Zu Beginn meiner Bloggerzeit in 2013 und 2014 habe ich teilweise bis zu 7-mal im Monat gebloggt. Vorgenommen hatte ich mir zunächst einmal pro Woche. In den letzten Jahren ging das schrittweise zurück: durch Aufträge, durch unternehmerische Entscheidungen, die mich anderweitig banden, und zuletzt auch Blog-Müdigkeit.  Teilweise kam ich nicht mal auf einen Blogartikel pro Monat.
    Mit meinem Website-/Blogumzug nach WordPress verband ich auch den Reiz des Neuen. Das andere Backend, in dem ich selbst mehr gestalten konnte. Ich wollte zumindest zwei Blogartikel pro Monat veröffentlichen. Mit diesem Jahresrückblick 2021 sind es jetzt aus meiner Feder 13 Stück geworden. Also, da ist noch Luft nach oben.
    Warum ich es nicht geschafft habe? Teils habe ich unterschätzt, dass ein neues CMS wie WordPress mächtig ist, – auch mächtig undurchsichtig. Diese Hürde musste ich überwinden. Und erfreulicherweise: Mein Geschäft zog mit Aufträgen so an, dass deren Erledigung im Vordergrund stand.

Seubert PR in 2021

Mein Jahresrückblick 2021

Neues Corporate Design

Im November 2011 habe ich mich selbstständig gemacht – zunächst ohne Logo oder Corporate Design (CD) oder gar Website. Das kam erst 1,5 Jahre später hinzu: Ich wählte ein dunkles Orange und den springenden Punkt in meinem damaligen Logo. Den ursprünglichen Gedanken und die Geschichte hinter dem „springenden“ Punkt erzähle ich nicht mehr. Doch auf Website, Visitenkarte & Co. war dieses Corporate Design noch zu sehen.
Der Wunsch nach einem aufgefrischten Design keimte in 2019 und erblickte das Licht der Welt im Coronajahr 2020. Ein Jahr, in dem ich mich wie viele andere auch mit dem „Innen“, dem Bestehenden beschäftigte. Mein Logo war mir zu filigran, meine Unternehmensfarbe war nur eine – ohne eine Akzentfarbe, meine Schriften nicht klar festgelegt. 

Wort-Bild-Marke von Manuela Seubert PRÜber den Jahreswechsel habe ich mit Hilfe eines Freundes ein neues CD entwickelt. Vom „springenden Punkt“ begleitet mich der Punkt zum Auf-den-Punkt-bringen – mit einem Akzentpunkt; die Kombi ist das Bildelement in meiner Wort-Bild-Marke. Das Orange wurde freundlicher und heller; zur Seite steht diesem Gelborange nun ein Türkis – als Akzentfarbe. 

Mein CD-Manual ist nun seit diesem Januar schnell zur Hand, wenn ich etwas gestalte. Seeehr hilfreich und längst überfällig!

Website/Blog: Umstieg auf WordPress und komplette Überarbeitung

Screenshot der Blog-Seitenleiste von seubert-pr.de

Das war wohl die größte Herausforderung zu Beginn des Jahres. Ich kannte WordPress von Kundenprojekten – als Content Erstellerin. Doch jetzt das Backend zu übernehmen, die umfangreichen Funktionen ausloten und wieder auf das für mich Wesentliche zu reduzieren, selbst herausfinden, wo es noch hakt … das ist schon eine andere Nummer; heute noch! Alte WordPress-Hasen dürfen an dieser Stelle über mich lächeln. 

Dieser Umstieg auf WordPress hat mich definitiv aus meiner Komfortzone geschubst. Meine alten Website- und Blogtexte waren mein „heimischer und traulich eingewohnter Lebenskreis“. So viel ist dadurch für 2021 angestoßen worden, z. B.: eine zeitgemäße Startseite, auf der Sie sich einen Überblick über meine Geschäftstätigkeit verschaffen können; erstmalige Auflistung von konkreten Produkten; Ausmisten von Blogartikeln, die veraltet waren bzw. nicht mehr auf mein jetziges Angebot einzahlen. Vor allem Letzteres hat mich im Januar 2021 viele Stunden gekostet. Letztlich habe ich mich gefragt, warum ich nur einen Blog habe.

Zur Seite stand mir in dieser Zeit u. a. Strategie- und PR-Experte Thomas Zimmerling, langjähriger Freund und Kooperationspartner. Danke, Thomas, ohne Dich hätte ich diese Stufe wohl noch nicht erklommen!

Zuversicht macht sich breit: 2021 neue Kunden 

Meine Ende 2019/Anfang 2020 angestoßene Umorientierung und sich ankündigende Kunden brachen aufgrund der Corona-Pandemie, Lockdowns und der Unsicherheit weg. Das war bitter.
Zum Jahreswechsel 2020/2021 zeichnete sich im ersten Quartal eine Kehrtwende ab. Es sollte in diesem Jahr anders werden. Neue und existierende Kunden fanden ihren Weg zu mir, um meine Leistungen anzufragen.

Nach wie vor berate ich zu Kommunikationsstrategie, erstelle unterschiedliche Texte, übernehme redaktionelle Aufgaben, gebe Schulungen zur Kommunikation über Social Media und sicheres Schreiben für den beruflichen Gebrauchstext. Mitte des Jahres habe ich bei der RKW Hessen GmbH die fachliche Leitung der Arbeitsgemeinschaft „Praktische Öffentlichkeitsarbeit“ übernommen. Zunehmend gefragt werden Moderationen und Workshops – was mich sehr freut. Corona sei Dank habe ich hier mein Repertoire auf digitale Formate erfolgreich ausgeweitet.

Handy und Clubhouse hingen bei mir zusammen

Frau blickt auf rotes Smartphone; schwarzer Hintergrund; SpiegelportraitBisher kaufte ich mir ausschließlich Samsung-Smartphones. Ich gehöre zu den Menschen, die Dinge nutzen, bis sie (fast) nicht mehr funktionieren. Mein altes Gerät wurde zu Beginn des Jahres immer langsamer, dafür der Akku immer schneller leer. Der nötige Ersatzkauf kündigte sich schleichend an. Als haptischer Mensch wollte ich ein solches Gerät in der Hand halten – nicht so einfach im Lockdown. Technische Daten auf einer Website führen bei mir einfach nicht zu einer Vorstellung, wie so ein Tausendsassa-Mini-Computer in meiner Hand liegt.

Samsung oder Apple? Als bisherige Android-Nutzerin wuchs in mir die Neugier, mal iOS auszuprobieren. Doch sollte das sinnvoll sein, wenn die restlichen digitalen Geräte nicht aus dem Appleversum sind? 

Letztlich gab tatsächlich die Audio-Plattform Clubhouse den Ausschlag. Diese Audio-only Social-Media-Plattform war im ersten Quartal 2021 nur für Apple-Nutzer verfügbar. Während gefühlt alle Kommunikations-Fachleute dort ihre ersten Schritte machten, hatte ich das Nachsehen. Es war nicht das erste Mal, dass ich als Android-Nutzerin einen neuen Kommunikationskanal nicht ausprobieren konnte. 

Naja … und es gab dieses iphone11 … räusper … in dem tollen Rot!

Mein iPhone bleibt. Während Clubhouse wohl der Wimpernschlag im Social-Media-Gedöse ist/war, oder?!

Image-Talk feiert 1-jähriges Jubiläum und Mini-Kurs

Vor vielen Jahren habe ich mit meiner geschätzten Kollegin Ruth Konter-Mannweiler die Imagefacetten entwickelt. Im Jahr 2020 entschlossen wir uns aufgrund der Lockdowns und des social distancings heraus, ein Online-Angebot via Zoom ins Leben zu rufen: Einmal monatlich laden wir zum kostenfreien Image-Talk ein. 

In Vorbereitung auf den Jubiläums-Image-Talk und zur weiteren Gewinnung von Interessierten rund um das Thema Image entwickelten wir einen zweiseitigen Image-Check für Einsteiger in dieses wichtige Thema für Solounternehmer und kleine Mittelständler. Anhand des Freebies Quick Image Check können Sie schnell feststellen, wo Sie gerade stehen und wie Sie Ihre Außendarstellung verbessern. Menschen, die sich dafür interessieren und sich in unsere Mailing-Liste eintragen, erhalten es als Dankeschön.

Sketchnote Teil 1 zum Image-Talk

Im September haben wir das einjährige Jubiläum des Image-Talks gefeiert. Ausgangspunkt für diesen Talk war die Frage: Wie kann ich ein Firmenjubiläum fürs Image nutzen? Wir haben erfahren, wie guiders (eine Plattform zur Vermittlung von geführten Outdoor-Touren) trotz der von Corona stark gebeutelten Tourismusbranche das 10-jährige Jubiläum zur Image-Optimierung und -Ausbau nutzte. Gleichzeitig zeichnete Kati Schmitt-Stuhlträger diesen Talk auf – mit ihren schönen Sketchnotes.

Noch kurz vor Weihnachten erblickte ein Mini-Kurs das Licht der Welt: das Image Starter Kit. Als Selbstständige überlegen Sie dabei, wie Sie gesehen werden wollen und wie Sie das idealerweise nach außen kommunizieren. Es ist unser erster Mini-Kurs zum Thema Image,  dessen Beta-Phase Anfang Januar 2022 startet. Wollen Sie zu einem reduzierten Preis zu den Beta-Kursteilnehmenden gehören? Dann lesen Sie die Details auf der Seite des Image Starter Kit.

Eigenes Jubiläum zur 10-jährigen Selbstständigkeit – verpasst!

Wein predigen und Wasser trinken – so in etwa kommt es mir vor, was ich Ihnen jetzt gestehe. In der Vorbereitung auf das Image-Talk-Jubiläum und den Texten, die ich zum 10-jährigen Jubiläum unseres Gastes guiders GmbH las, wurde mir schlagartig bewusst: „Manuela, Du hast ja selbst dieses Jahr 10-Jähriges!!!“ 

… (Bitte stellen Sie sich an dieser Stelle leichtes Entsetzen einer Kommunikatorin  vor) …

Ich musste direkt an einen Blogartikel denken, den ich vor ein paar Jahren geschrieben habe: Kommunikatoren und Schusters Schuhe. Über die Arbeiten für meine Kunden und die sonstigen Projekte ist mir mein eigenes Firmenjubiläum, das ich am 7. November jährt, entfallen. Was machst Du nun, fragte ich mich. Noch schnell was aus dem Boden stampfen? Es war Juli/August, als ich dieses Übersehen bemerkte. Ich schaute auf meinen Projektplan. Ich überlegte, wie viel Zeit sowie Energie und Kreativität ich nach ca. 1,5 Jahren Corona-Pandemie noch hatte.

Und: Ich entschied mich gegen die Feier meines eigenen Jubiläums.

„Alles kann, nichts muss!“, sagt eine Freundin von mir gerne. Das Schöne an der Selbstständigkeit ist: Ich kann entscheiden, ob ich mich für oder gegen etwas entscheide. Diese Entscheidung fühlte sich gut an. Sie hat noch ein Nachspiel, über das Sie bei meinen Zielen für 2022 weiter unter lesen. 

Berufliches Ehrenamt: Expertenkreis Mittelstandskommunikation

DPRG-MitgliedslogoIn meinem Berufsverband DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V.) leite ich den Expertenkreis Mittelstandskommunikation. In diesem Jahr haben meine Co-Leiterin Ninette Pett und ich vier Online-Veranstaltung auf die Beine gestellt. Damit förderten wir den Austausch für KMU zur Kommunikation im Mittelstand. Anfang Dezember tauschten wir uns bspw. zum heißen Eisen Quo vadis, Messe? aus; im November zum Thema Wie KMU blinde Flecken vermeiden.

Übrigens: Sie fragen sich, ob ein Berufsverband zeitgemäß ist? Im verlinkten Blogpost habe ich beschrieben, warum ich mich selbst spät zur Mitgliedschaft entschieden habe.

Wieder nicht aus der Taufe gehoben: BarCamp Limburg

Wort-Bild-Marke für das BarCamp Limburg2019 kam eine Idee, die schon länger im Kopf von drei Menschen reifte, ans Licht der Welt: Gemeinsam wollen Diana Jordan, Florian Brandhoff und ich in Limburg das erste themenoffene BarCamp ehrenamtlich auf die Beine stellen. Ende 2019 haben wir Nägel mit Köpfen gemacht, wie Sie hier zur Geburtsstunde des BarCamp Limburg lesen können. Beim BarCamp Rhein-Main begannen wir mit der Organisation und besuchten einen Session: das BarCamp How-To. Wir bekamen viele Tipps und unser Vorhaben wurde öffentlich. Wir hatten schon alles am Start: Website, Newsletter, Sponsoren, Veranstaltungsort. Der Ticketverkauf war kurz davor, seine Tore zu öffnen.

Dann kam Corona. Und wir mussten 2020 unser Vorhaben aufgeben. Ebenso wie in 2021! #seufz

Was uns unheimlich motiviert hat, sind unsere Sponsoren. Nach wie vor hält der Großteil von ihnen an unserer Unterstützung fest. Derzeit sind wir für 2022 einen Mini-Schritt weiter – wir haben einen Veranstaltungstermin festgelegt. Ob wir tatsächlich endlich die Begrüßungsworte sprechen „Schön, dass ihr da seid, BarCamp Limburg!“ … das werden wir in einigen Monaten sehen. 

Viel neue Hardware und etwas Software

Auffüllen des Druckers durch eine Tintenflasche (Epson-Drucker EcoTank)Erst über diesen Rückblick wurde mir bewusst, dass technikseitig dieses Jahr viele Dinge in mein Geschäft Einzug hielten: Maus und Tastatur; Presenter; ein neuer Drucker, bei dem ich keine Tintenpatronen inkl. Elektronik kaufen muss, sondern lediglich die Tinte nachfülle; ein Selfie Stick, der gleichzeitig als Stativ für mein Smartphone dient.  Sowie: Weiter oben schrieb ich über mein neues Smartphone iPhone11.

Richtig Spaß macht mir mittlerweile die Nutzung von Miro: nicht nur für das eigene Brainstorming u. ä., sondern auch im Einsatz in Online-Workshops. Außerdem habe ich auf Microsoft 365 umgestellt.

Blog

Neue Blogartikel: Welche meiner Blogartikel aus 2021 mir ans Herz gewachsen sind

My Blog is my Universe! Ja, mein Blog ist mein Heimatplanet, von dem ich meine Geschäftsreise aus unternehme. Der Blog bleibt, während die Newsfeeds von vielen Social Media Accounts mich schon längst nach unten geschoben haben und meine Instagram Stories nur ein Lidschlag in der Aufmerksamkeitsökonomie waren.

Die große Umstellung meiner Website und meines Blogs von Ende November 2020 bis Anfang Februar 2021 habe ich Ihnen oben beschrieben. Die folgenden Blogartikel aus diesem Jahr sind meine Favoriten:  

  • Es versteht sich von selbst, dass der erste, auf WordPress geschriebene Blogartikel Warum, warum nur habe ich ein Blog? etwas Besonderes war. Erstaunt haben mich die teils heftigen Reaktionen, die ich auf die Löschung von Blogartikeln erhalten habe.
    Mir gefällt der Blogpost, weil er viel Aufbruch und Neubeginn beschreibt und mich an diese arbeitsintensive Zeit erinnert. 
  • Duzen oder Siezen im Blog/Newsletter? Eine Frage, die sich mir mit meinem Fachblog und einer Kundschaft, für die das Siezen noch zum Standard als erste Ansprache gehört, immer wieder stellt. 
  • Mein How-to zu selbst erstellten Presseverteiler hat einen Nerv getroffen, zu dem ich schon viele Rückmeldungen erhalten habe; und sei es nur, dass Kolleg:innen sich in ihrer eigenen Praxis bestätigt fühlen.
  • Mein persönlichster Blogartikel seit dem Beginn meines Bloggens im Jahr 2013 ist derjenige zu meiner Person. Erst die Corona-Kontaktbeschränkungen haben mich dazu gebracht, etwas mehr zu mir zu veröffentlichen. Es sind Dinge, die ich nie alle auf einmal bei einem Small Talk erzählen würde. Gleichzeitig sind es Dinge aus meinem Leben, die sowieso in meinen unterschiedlichen Kreisen bekannt sind. Vielleicht ist der ein oder andere Punkt der Aufhänger für ein Gespräch … es würde mich freuen.
  • Ein erster Gastartikel ist ebenfalls erschienen: Thomas Zimmerling erläutert, wie mit Marke, Image oder Reputation eine Organisation gesteuert werden kann.
Und sonst so in 2021?

Was noch geschah im Jahr 2021

Mein Interview bei der Freiraumfrau

Angelika Bungert-Stüttgen hat mich zu ihrem Markenjubiläum interviewt. Ach, da fällt mir auf: ein 3. Jubiläum im Jahr 2021, mit dem ich in Berührung kam. Ich beschäftigte mich mit Fragen rund um Angelikas Thema „Freiraum“. Das habe ich geantwortet bei frei:heraus – 10 Fragen an Manuela Seubert.

Raus aus der Komfortzone: Manuela wird Modell für einen Tag

Frau mit Sonnenbrille

„Ich mache gerade ein Fernstudium zu Fotografie und suche Menschen, die sich von mir fotografieren lassen und ein paar Stunden Zeit haben. Kennst Du jemanden, der das machen würde?“, fragte mich im Sommer Joachim Uhr, langjähriger Freund meines Mannes und von mir. Jetzt oder nie! Das ist die Gelegenheit, meine Aversion gegen das Fotografiert-Werden abzulegen; gleichzeitig helfe ich unserem Freund.

Alles in allem war es ein wunderbarer Tag, eine bereichernde Erfahrung hinsichtlich Geduld und ein Schritt aus der Komfortzone namens „Am Liebsten steht Manuela hinter der Kamera“.

 Vernetzt: Ausstieg aus dem aktiven Berufsleben

Besonders gefreut hat mich, dass ich zwei vielseitige Menschen vernetzten konnte. Meine langjährige Freundin Korina Dielschneider begleitet als Coach Menschen in der Lebensmitte. Jörg Thamer ist ein Limburger Nachbar und Twitter-Bekannter, der u. a. auf „Lahntastisch“ bloggt, wandert, geocacht, und sonst in seiner Lebensmitte unheimlich engagiert ist. Heraus kam das wunderbare, lesenswerte Portrait, wie Jörg nach dem Berufsausstieg sein Leben aktiv gestaltet.
 

Coronajahr Nr. 2

Frau mit Impfpflaster am linken OberarmDass ich mit Zuversicht ins Jahr 2021 blickte, lag u. a. an der Ende 2020 verkündeten Entwicklung eines Impfstoffes, der gegen schwere Covid-19-Erkrankungen schützt. Wie habe ich meinem Impftermin entgegengefiebert. Das ist bei mir überhaupt nicht selbstverständlich. Denn ich habe seit dem 4. Lebensjahr eine Spritzenphobie. Damit sich dies nicht auf meine Kinder überträgt, hat z. B. mein Mann alle Schutzimpfungen mit ihnen gemacht.

Im Mai und Juni bin ich grinsend wie ein Honigkuchenpferd ins Limburger Impfzentrum gehüpft – ein kleiner Pieks (mit mini-kurzem Mini-Panikmoment), mein großer persönlicher Beitrag, um aus der Pandemie rauszukommen.

An dieser Stelle: Herzliches Dankeschön an die Wissenschaftler, die Impfstoffe und Medikamente entwickeln. Danke an alle Ärzt:innen und Pflege-Fachkräfte in Praxen und Krankenhäusern, die derzeit Herausragendes für die Gesellschaft leisten!

Frisurveränderung, zweites Jahr

Seit ich eine junge Erwachsene bin, hatte ich die gleiche blond gesträhnte Kurzhaarfrisur. Dann kam Corona und 2020 die diversen Lockdowns, die einen Frisörbesuch verhinderten. Ich nutzte die Chance: „Manuela, lass die Haare nach 30 Jahren einfach mal wieder wachsen und schaue, wie grau du geworden bist.“ Derzeit: Diese Frisur ist gekommen, um erst einmal zu bleiben.

Meine liebste Verkleidung

Frau mit Brille in einer ImkerbluseKarneval, Fasching, Fasnacht, fünfte Jahreszeit – ist nichts für mich. Doch eine „Verkleidung“ ziehe ich, seit einer meiner Söhne imkert, tatsächlich gerne an: die Imkerbluse. Dort schlüpfe ich rein, wenn ich ihm am Bienenstock helfe; auch wenn er dies allein ganz hervorragend macht. Sich um Bienen zu kümmern, spricht viele Sinne an: das geschäftige Summen am Flugloch; im Sommer der betörende Duft des warmen Wachses in der Nähe des Stocks; das Klebrige beim Verarbeiten der Waben; der erste Geschmackstest des frisch geernteten Honigs, – bei uns vorwiegend aus der Rapsblüte.

Was wird 2022 bringen?

Hallo 2022

Im nächsten Jahr muss ich meine Kräfte gut einteilen. Denn im Privaten werde ich über mehrere Wochen hinweg einen Lieblingsmenschen kräftig unterstützen.

Gleichzeitig macht sich in mir durch die beruflichen Erfolge in diesem Jahr eine Hoch-, Ideen- und Aufbruchsstimmung breit. Ich merke, wie ich alles sofort und jetzt anpacken und umsetzen will. Mit der Falle, dass mir die Puste ausgeht. Raum werde ich auch dem Durchatmen geben.

Ich freue mich auf die Kundenprojekte, die ich im nächsten Jahr begleite. Und hoffe auf Menschen, die neu zu mir finden.

Ziele 2022: Was will ich erreichen?

  • 11 Jahre Seubert PR: Nachdem ich mein diesjähriges, 10-jähriges Jubiläum verbummelt habe (s. o.), wollte ich erst dazu nichts mehr machen. Doch irgendwie nagte der Gedanke an mir: Echt – auf das 20-Jährige warten? Dann wurde mir klar: Im Jahr 22 bin ich seit 11 Jahren selbstständig und werde 55 Jahre: „22 – 11 – 55“  oder  „11 und 55 Jahre Erfahrung sind ♪♫♪ 66 Jahre ♫♪♫“ – so viele schöne Schnapszahlen. Daraus wird etwas entstehen …
  • Newsletter Seubert PR: Derzeit lesen gut 150 Menschen meinen Newsletter. Da ist noch reichlich Luft nach oben. Bis Ende 22 hätte ich gern 222 Lesende … um bei der mehrstelligen Zahl mit den gleichen Ziffern zu bleiben. Interesse? Melden Sie sich zu meinem monatlichen Kommunikations-Newsletter an. 
  • Mein Corporate Design möchte ich konsequenter in den Grafiken/Fotos meiner Außendarstellung einsetzen. In meinem Alltag als Solo-Selbstständiger fällt das viel zu häufig den Zeitrestriktionen zum Opfer. Das liegt u. a. an einem fehlenden Prozess und an definierten, vorgefertigten Vorlagen.
  • Ausbau der Image-Community mit Ruth Konter-Mannweiler: Unser Image-Einsteiger-Kurs ist sogar noch vor dem Jahreswechsel 2021/2022 vollständig konzipiert, Landingpage erstellt, erste Materialien sind fertig; Finetuning folgt zwischen den Jahren. Sie wollen wissen, was Ruth und ich rund ums Image für Sie tun? Melden Sie sich unverbindlich in unserem Image-Talk-Verteiler an.
  • Weiterbildung: Die letzten Jahre waren mir meine Selbstständigkeit und das Selbststudium der benötigten Fähigkeiten Weiterbildung genug. Derzeit wächst in mir wieder die Lust, Neues zu erproben und dies im Kreis von begeisterten Lernwilligen. Final habe ich mich noch nicht entschieden, zwei konkrete Projekte sind im engeren Kreis.  Gleichzeitig will ich mit meinen Kräften haushalten, um das private Projekt gut zu begleiten.
  • Business-Fotoshooting: Schon für dieses Jahr hatte ich mir ein Fotoshooting vorgenommen. Ich habe es nicht gemacht. Vor allem weil ich mir unsicher war, ob ich meine neue Corona-Frisur behalte. Doch ich brauche dringend neue Bilder von mir für meine Website. Bis zum Mai/Juni will ich dieses Projekt angehen.

Mein Motto für 2022

Fokus und Kräfte gut einteilen!

Frau mit BrilleEin solcher Rückblick und der Ausblick auf das nächste Jahr wühlt auf und klingt nach. Automatisch taucht man in sich ab, setzt sich mit den eigenen Sichtweisen, Verhalten und Einstellungen auseinander, erkennt, was nicht so gut und was gut funktioniert hat. Ich bin schon selbst gespannt, was aus den Erkenntnissen beim Schreiben dieses Jahresrückblicks 2021 ins nächste Jahr 2022 noch hineinwirkt.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022 wünscht Ihnen 
Ihre Manuela Seubert

(C)
Fotocredits: Joachim Uhr (Beitragsbild oben; Spiegelbild von mir mit Smartphone; Foto beim entsprechenden Textabschnitt);
Rest: Manuela Seubert

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Korina

    Liebe Manuela,
    ein spannender Rückblick – ist ganz schön viel passiert: Kunden, Homepage-Umstieg….. Vielen Dank auch für deine Erwähnung. Das war wirklich eine runde Sache! Formal inspiriert hat mich übrigens der letzte Abschnitt in deinem Beitrag. Alles Gute für 2022 und herzliche Grüße, Korina

    1. Liebe Korina,
      das habe ich gern gemacht. Ja, mein Jahr war „geschäftig“ :-).
      Es freut mich, dass ich Dich inspirieren konnte.
      Auch Dir viel Erfolg in 2022 und weiterhin so viel Spaß beim Bloggen … und bis bald.
      Deine Nela

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