Die liebe Technik

Veröffentlicht am 15.08.2018 von Manuela Seubert

Eine Stunde … EINE Stunde später sitze ich heute Morgen endlich arbeitsfähig an diesem Blogartikel. Eigentlich wollte ich heute etwas über Twitter schreiben. Doch ein nicht funktionierendes Netzwerk hat meinen Puls in die Höhe getrieben und mich am Bloggen gehindert. Das Twitter-Thema war vom Tisch gefegt und die liebe Technik hat sich in meinem Kopf festgesetzt.

Die liebe Technik ist manchmal gar nicht so lieb. Sicherlich können wir heute dank der Digitalisierung mehr in kürzerer Zeit arbeiten. Aber wenn die Grundeinstellungen an Hardware und Software nicht funktionieren, rinnt uns die Zeit wie Sand durch die Finger und meine Lösungskompetenz ist schnell erschöpft.

In solchen Momenten wird mir immer wieder deutlich, wie sehr wir Kopfarbeiter heute von funktionierenden PCs sowie dem vorhandenen Netzwerk (egal ob LAN oder W-LAN) abhängen. Unser Arbeitsleben hängt von Digitalien ab – keine Vernetzung, keine Arbeitsmöglichkeit. Es sei denn, ich kümmere mich mal wieder um den ein oder anderen aufzuräumenden Papierhaufen oder telefoniere.

Enttäuschend finde ich dann auch immer wieder, dass ich selbst so wenig von Netzwerktechnik verstehe. Klar, als bekennender IT-DAU weiß ich zumindest, wo sich Fehler eingeschlichen haben könnten und führe bestimmte Aktionen aus: Rechner neu starten, alle Verbindungskabel (v. a. das LAN-Kabel) prüfen, entsprechendes Menü zur Netzwerktechnik konsultieren, Screenshots von der Fehlermeldung für späteren IT-Support machen … aber dann war’s das schon mit meinen Kenntnissen.

Meine Geduld ist dann weg: Ich ärgere mich vor allem über mich selbst, weil ich ab diesem Punkt ausschließlich auf Hilfe angewiesen bin.

Glücklich kann ich mich als Solopreneurin ohne IT-Abteilung schätzen, dass der Göttergatte etwas, oder vielmehr: vieles, davon versteht. Auf dem Weg zur Arbeit im Zug versuchte er mich wieder online zu bringen – anhand meiner über Threema gesendeten Fotos zu den angezeigten Fehlermeldungen.

Glück hatte ich zudem, dass Kind 1 heute später zur Schule musste und seit Längerem an der W-LAN-AG der Schule teilnimmt.
Die Kombination aus Vater und Sohn und ein wenig Rumprobieren hat mich wieder ins beste aller Netze gebracht :-).

So, nun endlich ran ans Kundenprojekt! Mein digitaler Arbeitstag kann wieder beginnen.

Kommen Sie bei der IT-Fehlersuche etwas weiter als ich?

PS: Dies ist Beitrag 8 der 30-Tage-Challenge für den #10MinBlog.

PPS (7.9.2018): Die #10minBlog-Challenge ist erkenntnisreich zu Ende gegangen.

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