Content Strategie WTF?/FTW?: Session-Rückblick #cosca14 und persönliches Fazit

Veröffentlicht am 23.10.2014 von Manuela Seubert

Mit diesem Beitrag geht meine Artikelserie zum Content Strategy Camp 2014 zu Ende.

Im Aufgangsartikel BarCamp Content Strategie: Fragen über Fragen beim #cosca14 beschreibe ich, mit welchen theoretischen Fragen zum Thema Content Strategie ich zu diesem BarCamp gefahren bin.

Content Strategie WTF?/FTW?

Im letzten Sessionslot wählte ich diese Session von Sascha Stoltenow, die kombiniert wurde mit Clemens Schusters Session “Culture eats strategy for breakfast”. Im Grunde ging es um folgende Fragen zu Content Strategie:

content-strategy-session-leitfragen

Wenn Sie bisher meine Artikelserie zum #cosca14 gelesen haben, ist Ihnen sicherlich aufgefallen: Die Fragen rund um Content Strategy werden und bleiben uns wohl noch eine Weile erhalten.

Besonders gefallen – in Hinsicht auf meine Eingangsfragen – hat mir die Aussage, dass sich Content Strategie nicht unbedingt als eine Disziplin darstellen oder beschreiben lässt. Viel mehr ist sie eine Art “Meta-Denke”.

Basierend auf Content-Strategie-Ansätzen gilt es: Kombiniere Menschen, Prozesse, Raum, Zeit und Unternehmenskultur und stelle sie derart in einen Kontext, dass Organisationen befähigt werden, Content langfristig zielorientiert zu planen. Das heißt auch Entscheidungen zu treffen, was nicht gemacht wird.
Der Abteilung “Kommunikation” kann in diesem Prozess eine Vernetzungsfunktion zukommen.

Mein Fazit nach dem #cosca14

“Butter bei die Fisch’ "!

Meta-Denke hin oder her: Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir anhand konkreter Projekte beginnen sollten zu erläutern, wie ein Content-Strategie-Projekt aussehen kann.

  • Welche Strategie wurde für ein bestimmtes Content-Projekt festgelegt?
  • Wie wurde dabei konkret vorgegangen?
  • Welche Methoden wurden angewandt?
  • Was hat gut und was hat schlecht funktioniert?
  • Wodurch grenzt sich das analysierte Projekt z. B. von Content-Marketing oder Werbung ab?

Wenn wir Beispielprojekte beschreiben, Erkenntnisse daraus teilen und Erfahrungen offenlegen, machen wir Content Strategie erlebbar.

Dann fügen sich Puzzle-Teile von Content Strategie zusammen und transportieren für alle verständlich den Nutzen eines strategischen Vorgehens beim Management von Inhalten.

Wenn uns dies nicht gelingt, dann bleibt die Content Strategie meines Erachtens nach auf einem akademischen Diskussionsniveau stecken; vereinzelt entwickelte Methoden und Tools, die zum Content Management nötig sind, werden ins unternehmerische Handeln integriert, – und das war’s dann!

Nicht Teil des #cosca14, trotzdem interessante ergänzende Twitter-Diskussion

Während ich vorgestern die Artikelserie zum #cosca14 erstellte, wies mich Ruth Konter-Mannweiler auf eine interessante Diskussion bei Twitter hin.

Kristina Halvorson stellte auf ihrem Twitter-Account die Frage (sinngemäß übersetzt): “Was bedeutet es für dich, wenn Leute zu dir sagen: ‘Oh, du benötigst eine Content Strategie’. Wie schaut diese aus? Was wird geliefert?”

content-strategy-poll-halvorson

Lesen Sie sich die Antworten und Diskussionen unterhalb des Tweets durch. Es lohnt sich, – wirklich!


Kurz und knapp

Für mich wurde klar: Die Gedanken kreisen hüben wie drüben des Atlantiks um die gleichen theoretischen Fragen.

Obwohl Content Strategie in Amerika schon länger in aller Munde ist als in Deutschland, ist die Basis von Content Strategie selbst bei den Vordenkern dieser Disziplin anscheinend noch in der Diskussionsphase.

Welchen Eindruck haben Sie/habt ihr bisher von Content Strategie? Kennen Sie/kennt ihr praktische Beispiele, die ein Verständnis von Content Strategie wecken können?

Screenshots: © Manuela Seubert

Diese Beiträge könnten Sie außerdem interessieren:

Kommentare anzeigen

Informationen zum Datenschutz beim Anzeigen von Kommentaren.