Tipps zu Webvideos - schnell & schmutzig (Session-Rückblick #cosca14)

Veröffentlicht am 22.10.2014 von Manuela Seubert

Verkehrsschild-Achtung-BaustelleDie Berichterstattung zu den von mir beim #cosca14 besuchten Sessions geht weiter.

Am besten starten Sie mit meinem Einführungsartikel BarCamp Content Strategie: Fragen über Fragen beim #cosca14 , der Ihnen die Hintergründe zu dieser Veranstaltung erläutert und als Wegweiser für diese #cosca14-Artikelserie dient.

Die einzige “hands-on” Session, die ich beim #cosca14 besuchte, war von Christian Dingler zum Thema Webvideo. Christian will Unternehmen befähigen und ermutigen, eigene Videos zum Einsatz in der digitale Unternehmenskommunikation zu drehen.

Ich erhoffte mir für mein eigenes Vorhaben, Videos zu erstellen, praktische Impulse, – und wurde nicht enttäuscht.

Die für mich wichtigsten Tipps zum Videodreh

  • Basismittel: Kamera (Handy, Digitale Spiegelreflex), Ansteckmikro, Goldener Schnitt, Perspektiven
  • Mindestens 2-3 unterschiedlich platzierte Lichtquellen; optimal seien 5.
  • Fehlende Technik (z. B. Licht oder Stative) kann man sich relativ günstig pro Tag ausleihen
  • Mit Bildeinstellungen spielen: von der Totalen zur Nahaufnahme
  • Digitale Spiegelreflex: Wenn man Kamera nicht kennt, mit dem Programm “P” arbeiten; ansonsten mit der Schärfentiefe arbeiten, um einen Kinoeffekt zu erzeugen
  • Entwicklung einer Geschichte anhand der klassischen W-Fragen
  • 5-Shot-Technik: Close-up auf Hände, Portrait, Halbtotale, Totale (gut fürs Heranführen ans Videothema), Schulterblick, außergewöhnliche Details (Impression vor Ort; Dinge zeigen, mit denen man die menschlichen Sinne reizt)
  • Jede Einstellung mindestens 15 Sekunden filmen, besser noch 20 Sekunden
  • Video ergänzen um: Statements von Experten/Protagonisten
  • Videomoderation durch einen Reporter vor der Kamera (Einführung, Hintergründe, Einordnung, Ausblick, Zusammenfassung)
  • Schnittbilder: einfach halten, keine Spielerei, kein Zoomen, keine Kamerafahrt
  • Wer zunehmend Videos macht, kommt um eine externe Festplatte nicht herum, denn die PC-Speicherkapazitäten sind schnell erschöpft
  • Isowert: Eine Kamera hat einen “Nativen Isowert”, der im Handbuch steht (Notiz an mich: Nachlesen!); Isowert beim Filmen sollte “160 oder ein Vielfaches davon sein”

Abschließend zeigte Christian das erste selbst gedrehte Video einer Organisation. Das Ergebnis war erstaunlich und machte Mut zum eigenen Dreh.

Können Sie sich vorstellen, in Ihrem Unternehmen selbst Videos für Ihre digitale Kommunikation zu drehen?

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